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Überschussprognose bei Vermietung an ständig wechselnde Mieter

 

Vermietet ein Wohnungseigentümer seine Wohnung langfristig, geht das Finanzamt in der Regel ohne weitere Prüfung davon aus, dass er beabsichtigt, einen Einnahmeüberschuss zu erwirtschaften. In diesem Fall sind auch anfängliche Werbungskostenüberschüsse bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung steuermindernd zu berücksichtigen.

Sobald aber aus der besonderen Art der Vermietungstätigkeit Beweisanzeichen gegen die Überschusserzielungsabsicht sprechen, ist eine Totalüberschussprognose im Bereich der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung anzustellen.

Der Bundesfinanzhof hat klargestellt, dass Mietverträge, die auf bestimmte Zeit abgeschlossen werden, noch keine (steuerrechtlich bedeutsame) Befristung der Vermietungstätigkeit darstellen und damit eine Überschussprognose rechtfertigen. Im Streitfall hatte ein Ehepaar eine Zweizimmerwohnung, die der Ehemann zunächst im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung genutzt hatte, nach Verlegung des Familienwohnsitzes an den Beschäftigungsort vermietet. Das Ehepaar hatte allerdings immer nur kurzfristige Mietverträge abgeschlossen, teilweise sogar mündlich. Manchmal stand die Wohnung auch leer. Ungeachtet dessen hat der BFH ohne Überprüfung der Überschusserzielungsabsicht die Werbungskostenüberschüsse in den Streitjahren steuerlich anerkannt.