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Entfernungspauschale: Wege zur Arbeit und zurück ab 2007

Solidaritätszuschlag

 

Vom 01.01.2007 an gilt für die Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte eine für viele einschneidende Änderung: Erst ab dem 21. Entfernungskilometer wird eine Entfernungspauschale von 0,30 EUR je vollen Entfernungskilometer wie Werbungskosten gewährt. Das Bundesfinanzministerium hat dazu auf Folgendes hingewiesen:

  • Die Entfernungspauschale gilt auch, wenn Sie öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Höhere tatsächliche Kosten für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel werden nicht mehr angesetzt.
  • Grundsätzlich ist die anzusetzende Entfernungspauschale auf einen Höchstbetrag von 4.500 EUR begrenzt. Wer einen Pkw benutzt, kann auch einen höheren Betrag als 4.500 EUR geltend machen. Außerdem dürfen Sie in diesen Fällen statt der kürzesten Straßenverbindung die regelmäßig benutzte verkehrsgünstigere Strecke ansetzen.
  • Durch die Entfernungspauschale sind sämtliche Kosten abgegolten. Das gilt z.B. für Parkgebühren für das Abstellen des Autos während der Arbeitszeit, Kosten für einen Austauschmotor wegen Motorschadens, Finanzierungs-, Unfall- und Fährkosten sowie Gebühren für die Benutzung eines Straßentunnels oder einer mautpflichtigen Straße. Die Fahrstrecke einer Fähre ist bei der Ermittlung der maßgebenden Entfernung zu berücksichtigen.
  • Werden mehrere Verkehrsmittel benutzt (z.B. Pkw und Bahn bei Park & Ride), ist die Kürzung um 20 Entfernungskilometer bei dem Verkehrsmittel vorzunehmen, das zuerst benutzt wird.
  • Bei Familienheimfahrten im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung wird ab dem ersten Entfernungskilometer eine Entfernungspauschale von 0,30 EUR gewährt. Unabhängig vom benutzten Verkehrsmittel ist der Höchstbetrag von 4.500 EUR nicht anzuwenden. Unfallkosten sind aber auch hier nicht zusätzlich abziehbar. Für Flugstrecken werden allerdings statt der Entfernungspauschale die tatsächlichen Kosten angesetzt.
  • Behinderte Menschen können ab dem ersten Entfernungskilometer statt der Entfernungspauschale die tatsächlichen Kosten geltend machen.
  • Zusätzlich zum Arbeitslohn gezahlte Fahrkostenzuschüsse kann der Arbeitgeber mit 15 % pauschal versteuern, soweit sie den Betrag nicht übersteigen, den der Arbeitnehmer wie Werbungskosten abziehen könnte. Daher muss im Einzelfall die Entfernungspauschale als pauschalierungsfähige Obergrenze berechnet werden; das gilt auch bei Zurverfügungstellung eines Job-/Firmentickets.

 

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