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 Gewillkürtes Betriebsvermögen: Betriebsbezogenheit von Fondsanlagen muss nachgewiesen werden

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Gewillkürtes Betriebsvermögen: Betriebsbezogenheit v. Fondsanlagen m. nachgewiesen werden

Wirtschaftsgüter, die ausschließlich und unmittelbar für eigenbetriebliche Zwecke des Unternehmers genutzt werden oder dazu bestimmt sind, sind notwendiges Betriebsvermögen. Wirtschaftsgüter, die in einem gewissen objektiven Zusammenhang mit dem Betrieb stehen und ihn zu fördern bestimmt oder geeignet sind, können als gewillkürtes Betriebsvermögen behandelt werden.

Für die Rechtsfrage, ob Fondsanteile, die Sicherungs- und Gestaltungszwecken bei Betriebsnachfolge oder Vergrößerungen dienen, als gewillkürtes Betriebsvermögen behandelt werden können, ist laut Bundesfinanzhof (BFH) entscheidend, ob im konkreten Fall jeweils die Betriebsbezogenheit der Geldanlagen nachgewiesen ist. Insbesondere bei einer freiberuflichen Tätigkeit, für die der Einsatz erheblichen Kapitals eher die Ausnahme und nicht das prägende Merkmal bildet, werden an den Nachweis der Betriebsbezogenheit strenge Anforderungen gestellt, wenn Geldanlagen als gewillkürtes Betriebsvermögen behandelt werden sollen. Von der Betriebsbezogenheit der Geldanlagen konnte sich der BFH im Streitfall nicht überzeugen, da der Kläger im Laufe des Gerichtsverfahrens unterschiedliche Aussagen zur Zweckbestimmung der Fondsanteile und zur Art der Verbuchung der Geldbewegungen gemacht hat. Damit war ein eindeutiger Nachweis der Betriebsbezogenheit natürlich nicht gegeben.