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Umzugskosten privat oder beruflich motiviert?

 

Umzugskosten und Kosten einer doppelten Haushaltsführung sind als Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit abziehbar, wenn sie nahezu ausschließlich beruflich veranlasst und nicht durch die Lebensführung veranlasst sind. Doch nicht jeder Arbeitsplatzwechsel führt automatisch zum begehrten Werbungskostenabzug

Ein Ehepaar hatte bisher am selben Ort gearbeitet und verlegte dann seinen Wohnsitz: Am Heimatort der Ehefrau hatten beide ein Eigenheim gebaut. Die Ehefrau hatte infolge der Verlegung ihres Wohnsitzes am neuen Wohnort eine Arbeitsstelle angenommen. Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass sie die Umzugskosten nicht als Werbungskosten abziehen kann. In einem solchen Fall ist nämlich nicht der Arbeitsplatzwechsel  der Ehefrau  der Anlass für den  Umzug,  sondern

umgekehrt der Hausbau und der damit verbundene Umzug der alleinige Anlass für den Arbeitsplatzwechsel. Der Umzug ist folglich durch die private Lebensführung veranlasst. Der Ehemann war nach wie vor an seiner bisherigen Arbeitsstelle tätig geblieben. Er kann keine Kosten aus Anlass einer doppelten Haushaltsführung abziehen, weil auch sie nicht beruflich veranlasst sind.

Hinweis: Für privat veranlasste Umzugskosten kann ab 2006 aber immerhin die Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen in Höhe von 20 % der Kosten, höchstens 600 EUR in Anspruch genommen werden. Nachweisen muss man diese Kosten anhand einer Rechnung des Umzugsunternehmens und durch einen Beleg des Kreditinstituts - Barzahlungen erkennen die Finanzämter nicht an!