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Feiertagszuschläge sind bei Freizeitausgleichsanspruch steuerpflichtig

 

Zuschläge, die der Arbeitgeber für geleistete Feiertagsarbeit neben dem Grundlohn zahlt, sind lohnsteuerfrei, soweit sie 125 % des Grundlohns nicht übersteigen. Ein solcher Zuschlag für Feiertagsarbeit setzt aber begrifflich voraus, dass dem Arbeitnehmer die an einem Feiertag geleistete Arbeit zusätzlich zum üblichen Lohn vergütet wird.

Diese Voraussetzung ist laut Bundesfinanzhof nicht erfüllt, wenn der Arbeitnehmer aufgrund der Arbeit an einem Wochenfeiertag einen Anspruch auf einen bezahlten freien Tag erworben hat und dieser Freizeitanspruch später durch eine Vergütung abgegolten wird. Denn diese Abgeltung ist Entschädigung für den nicht erhaltenen freien Tag. Sie tritt nicht zu dem Lohn für die Feiertagsarbeit hinzu, sondern zu dem Lohn für die Arbeit an dem Tag, der als freier Tag hätte in Anspruch genommen werden können.

Wenn ein Arbeitnehmer an einem Wochenfeiertag arbeitet und dafür wahlweise einen (tarifvertraglichen) Anspruch auf entlohnten Freizeitausgleich oder auf einen Zuschlag in Höhe von 135 % hat, ist die Vergütung, die der Arbeitgeber dafür gewährt, dass der Arbeitnehmer den freien Tag nicht in Anspruch nimmt, lohnsteuerpflichtig. Nach Ansicht der Richter kann in diesem Fall nur der Zuschlag von 35 % lohnsteuerfrei gezahlt werden. Die 100 % gelten dagegen als Arbeitslohn für den nicht genommenen Freizeitausgleich und damit nicht als Zuschlag für Feiertagsarbeit.